Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt“
Vortrag mit anschließendem Gespräch.
Unerschrocken, kämpferisch und konsequent: Die ehemalige Cum/Ex-Chefermittlerin Anne Brorhilker blickt hinter die Kulissen von Finanzlobby, organisierter Wirtschaftskriminalität und den größten Steuerskandal der deutschen Geschichte.
Cum/Ex ist einer der größten Steuerskandale unserer Zeit. Milliarden wurden verschoben, Gesetze gebrochen, Verantwortung abgeschüttelt. Anne Brorhilker kennt das komplexe Verhältnis zwischen Wirtschaftskriminalität und Justiz: Sie hat die Orte gesehen, an denen Geld und Macht das Gesetz übertrumpfen. Sie kennt sowohl die Mechanismen, die es erlauben, dass Milliarden verschwinden, als auch die Menschen und Strukturen, die sie schützen.
Über zwei Jahrzehnte lang war sie Staatsanwältin, zuletzt Oberstaatsanwältin und Hauptabteilungsleiterin der mit Cum/Ex-Fällen befassten Abteilungen der Staatsanwaltschaft Köln.
In ihrem Buch, das sie gemeinsam mit Traudl Bünger verfasst hat, öffnet Anne Brorhilker die Türen, die sonst verschlossen bleiben. Wo Geld und Macht das Recht herausfordern, setzt sie ihre Stimme dagegen:
„Der Staat kann sich wehren, und der Staat sind letztlich wir alle, wir Bürgerinnen und Bürger.“
Preise:
Vorverkauf: 15 €, Vorverkauf ermäßigt: 12 €
Abendkasse: 18 €, Abendkasse ermäßigt: 15 €
Der ermäßigte Preis gilt für SchülerInnen, Studierende und Menschen mit Schwerbehinderungen ab 50 % (beim Vorzeigen des jeweiligen Ausweises).
Regelung für Begleitpersonen:
Begleitpersonen von Schwerbehinderten kommen kostenlos in die Veranstaltung, wenn das Merkmal „B“ im Ausweis vorhanden ist, die Begleitperson eingetragen ist sowie ein Grad der Behinderung von 70 oder höher vorliegt. (Für den Besitzer des Ausweises gilt der ermäßigte Eintritt).
Tickets:
Tickets erhalten Sie bei den KUK-Vorverkaufsstellen oder online im KUK-Ticket-Shop.
Der Vorverkauf endet am Veranstaltungstag um 13:00 Uhr.
Einlass:
Der Einlass beginnt ab 19:00 Uhr.
Räumliche Barrierefreiheit:
Der Veranstaltungsraum ist für Menschen mit Gehbehinderungen oder Rollstuhl nicht barrierefrei zugänglich.
Foto: Felix Brüggemann